Texte

Es gibt luzide Träume, aber…

Gibt es nun luzide Träume oder nicht? Nach den jüngsten Gesprächen und weiterem Nachdenken glaube ich, es nun besser ausdrücken zu können, worum es mir ging. Ja, es mag luzide Träume geben! Aber sie sind eben genau das: bloße Träume. Man ist dabei nicht wach, sondern träumt, wach zu sein. Man bleibt weiter in der Sphäre des Traumes, aber träumt einen anderen Inhalt. Ein Inhalt, der hinausweist aus dem Traum, der in Richtung Erwachen geht, aber als solches nur geträumt ist.

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Der Rache-Gott – eine Ego-Projektion

In „Ein Kurs in Wundern“ gibt es einige sehr drastische Aussagen über unser Verhältnis zu Gott. So heißt es, wegen unserer vermeintlichen Trennung von Gott bilden wir uns ein, ihn „ermordet“ zu haben. Und wegen dieser schrecklichen Sünde empfinden wir Schuld und damit Angst vor seiner tödlichen Rache. Um der zu entgehen, projizieren wir (als abgespaltener Geist) eine Welt der Millarden Formen, um uns darin weiter aufzuspalten und zu verstecken. Gegen diese Aussagen werden die meisten wohl zunächst Widerstand haben, auch Kurs-Schüler, egal, ob sie christlich geprägt sind oder nicht. …weiterlesen

Das wahre Gebet

Um zu verstehen, wie für einen Kursschüler ein wahres Gebet aussieht, müssen wir uns zunächst daran erinnern, dass – wie das Handbuch in „Ein Kurs in Wundern“ sagt – Gott keine Worte versteht. Worte wurden von getrennten Geistern gemacht, um sie in der Illusion der Trennung zu halten. Worte können gerade für Anfänger hilfreich sein, um den Geist konzentriert zu halten. Aber sie sind nur Symbole von Symbolen, und daher zweifach von der Realität entfernt (H-21.1) …weiterlesen

GOTT und die Welt

Das eigenartige Verhältnis zwischen Gott und der Welt, zwischen dem Absoluten und dem Relativen, hat schon immer die Menschheit beschäftigt. In den dualistisch-monotheistischen Religionen ist es so, dass Gott die Welt schuf. Er bleibt außerhalb und greift nur gelegentlich, je nach Ausprägung des Glaubens, in die Welt ein oder zeigt sich da. Das führt zum Theozidee-Problem: Wie kann ein liebender Gott eine in weiten Teilen grausame Welt schaffen? …weiterlesen

JA ZUR LIEBE? NEIN ZUR ANGST!

In „Ein Kurs in Wundern“ heißt es sinngemäß, dass dies kein Kurs in der Liebe sei, denn Liebe sei jenseits dessen, was gelehrt werden könne. Es sei ein Kurs im Aufdecken der Hindernisse vor dem Frieden, die wir selbst in uns errichtet haben. Um sie zu beseitigen, müssen wir den Heiligen Geist in uns statt des Egos in uns wählen. Aber was heißt das genau – den Heiligen Geist wählen?
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