Texte

GOTT und die Welt

Das eigenartige Verhältnis zwischen Gott und der Welt, zwischen dem Absoluten und dem Relativen, hat schon immer die Menschheit beschäftigt. In den dualistisch-monotheistischen Religionen ist es so, dass Gott die Welt schuf. Er bleibt außerhalb und greift nur gelegentlich, je nach Ausprägung des Glaubens, in die Welt ein oder zeigt sich da. Das führt zum Theozidee-Problem: Wie kann ein liebender Gott eine in weiten Teilen grausame Welt schaffen? …weiterlesen

JA ZUR LIEBE? NEIN ZUR ANGST!

In „Ein Kurs in Wundern“ heißt es sinngemäß, dass dies kein Kurs in der Liebe sei, denn Liebe sei jenseits dessen, was gelehrt werden könne. Es sei ein Kurs im Aufdecken der Hindernisse vor dem Frieden, die wir selbst in uns errichtet haben. Um sie zu beseitigen, müssen wir den Heiligen Geist in uns statt des Egos in uns wählen. Aber was heißt das genau – den Heiligen Geist wählen?
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ICH BIN DER GANZE GEIST – nicht nur ein Teil davon

Laut dem „Kurs in Wundern“ bin ich kein Körper, keine Person. Ich bin der Träumer, der diese illusionäre Welt träumt. Interessanterweise spricht der Kurs mich mit „du“ an. Er sagt „du“, nicht „ihr“. Der Kurs ist an mich gerichtet, an niemand anderes, was immer ich im Moment noch glaube zu sein. Wenn ich aber tatsächlich Geist bin, dann muss ich der ganze Geist sein, denn Geist ist formlos, und nur von Formen kann es Teile geben. …weiterlesen

JESUS – ABER WELCHER JESUS?

Vor ein paar Jahren fragte mich eine Freundin, die aus Interesse und Neugier mal im „Kurs in Wundern“ gelesen hatte, was ich denn glaube, welcher Jesus darin spricht. Sei es der historische Jesus, der laut Bibel vor knapp 2.000 Jahren am Kreuz starb, und dessen Geist sich jetzt aus dem „Jenseits“ melde, oder sei es der „wahre Jesus“ oder vielleicht ein ganz anderer Jesus? Oder war die Stimme, die Helen Schucman den Kurs diktierte, einfach ihr eigenes Unterbewusstsein, und sie nannte diese Stimme aus irgendwelchen Gründen heraus Jesus? Ich überlegte kurz und sagte dann, dass es für mich schlicht keine Rolle spiele. Für mich zähle vor allem der Wert der Botschaft, weniger die Herkunft. Meine Freundin war sichtlich irritiert, glaubte sie doch fest an den historischen Jesus und daran, dass er Gottes einziger Sohn sei. …weiterlesen

EUER JA SEI EIN JA, EUER NEIN EIN NEIN – Jesus‘ Aufruf zur Wahrhaftigkeit

Ausnahmsweise zitiere ich mal eine Bibelstelle, die – soweit ich weiß – nicht im Kurs in Wundern erwähnt wird. Ich verstehe sie so, dass wir ehrlich sein sollen. In erster Linie gegenüber uns selbst, und dadurch natürlich auch gegenüber anderen. Hintergrund ist, dass mich ein Freund in den letzten Wochen mehrfach heftig beschimpft und beleidigt hat. Aus meiner Sicht habe ich ihm dafür keinen Anlass gegeben. …weiterlesen

WAS SOLL ICH NUR TUN? – Über eine unsinnige Frage

Ich falle immer wieder darauf rein. Immer wieder stehe ich vor Entscheidungen, mal erscheinen sie banal, mal kompliziert und manchmal lebenswichtig. Und immer wieder frage ich mich: Was soll ich nur tun bzw. was soll ich nur sagen? Und jedesmal entscheide ich mich, irgendetwas zu tun oder nicht zu tun, zu sagen oder nicht zu sagen. Und häufig schwingt in der Frage mit: Was soll ich als Kurs-Schüler (als spiritueller Mensch) tun? …weiterlesen