Texte

Die Welt verändern?

Jeder kennt wohl die Phasen eines Idealismus, der an der Welt verzweifelt und sie unbedingt ändern oder verbessern will. So ehrenwert das erscheinen mag, so sicher ist auch, dass früher oder später zunehmende Verbitterung einsetzen wird, aufgrund der Unmöglichkeit des Unterfangens. Auch wenn man einwenden mag, dass doch manche Menschen so viel Gutes in der Welt bewirkt haben, so steht am Ende wohl immer die Einsicht, dass der ewige Kampf – gegen Krieg, Kriminalität, Krankheit, Korruption, Umweltzerstörung – nicht zu gewinnen ist. Was also tun? Sich nicht mehr engagieren, sich achselzuckend abwenden, sich in Fatalismus ergehen? Oder trotzdem weiterkämpfen?

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Was ist Erwachen?

Der Kurs in Wundern sagt, wir haben vergessen, was Wachsein ist. Tatsächlich wechseln wir hier in der Welt nur von einem Traum (in der Nacht) in einen anderen (am Tag). Wir glauben, am Morgen erwacht zu sein, träumen aber nur auf einer anderen Ebene. Daher können uns der nächtliche Traum und das scheinbare Erwachen am Morgen keinen Hinweis darauf geben, was spirituelles Erwachen wirklich ist.

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Es gibt luzide Träume, aber…

Gibt es nun luzide Träume oder nicht? Nach den jüngsten Gesprächen und weiterem Nachdenken glaube ich, es nun besser ausdrücken zu können, worum es mir ging. Ja, es mag luzide Träume geben! Aber sie sind eben genau das: bloße Träume. Man ist dabei nicht wach, sondern träumt, wach zu sein. Man bleibt weiter in der Sphäre des Traumes, aber träumt einen anderen Inhalt. Ein Inhalt, der hinausweist aus dem Traum, der in Richtung Erwachen geht, aber als solches nur geträumt ist.

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Der Rache-Gott – eine Ego-Projektion

In „Ein Kurs in Wundern“ gibt es einige sehr drastische Aussagen über unser Verhältnis zu Gott. So heißt es, wegen unserer vermeintlichen Trennung von Gott bilden wir uns ein, ihn „ermordet“ zu haben. Und wegen dieser schrecklichen Sünde empfinden wir Schuld und damit Angst vor seiner tödlichen Rache. Um der zu entgehen, projizieren wir (als abgespaltener Geist) eine Welt der Millarden Formen, um uns darin weiter aufzuspalten und zu verstecken. Gegen diese Aussagen werden die meisten wohl zunächst Widerstand haben, auch Kurs-Schüler, egal, ob sie christlich geprägt sind oder nicht. …weiterlesen

Das wahre Gebet

Um zu verstehen, wie für einen Kursschüler ein wahres Gebet aussieht, müssen wir uns zunächst daran erinnern, dass – wie das Handbuch in „Ein Kurs in Wundern“ sagt – Gott keine Worte versteht. Worte wurden von getrennten Geistern gemacht, um sie in der Illusion der Trennung zu halten. Worte können gerade für Anfänger hilfreich sein, um den Geist konzentriert zu halten. Aber sie sind nur Symbole von Symbolen, und daher zweifach von der Realität entfernt (H-21.1) …weiterlesen