GOTT und die Welt

Das eigenartige Verhältnis zwischen Gott und der Welt, zwischen dem Absoluten und dem Relativen, hat schon immer die Menschheit beschäftigt. In den dualistisch-monotheistischen Religionen ist es so, dass Gott die Welt schuf. Er bleibt außerhalb und greift nur gelegentlich, je nach Ausprägung des Glaubens, in die Welt ein oder zeigt sich da. Das führt zum Theozidee-Problem: Wie kann ein liebender Gott eine in weiten Teilen grausame Welt schaffen?

Selbst wenn er, wie viele Christen glauben, dem Menschen die Freiheit der Wahl gegeben hat, bleibt die Frage offen, warum er Krieg, Krankheit und Leid zulässt. Darauf gibt es keine wirklich befriedigende Antwort. Oft bleibt nur das „Gottes Wege sind unergründlich“. In den non-dualistischen, meist asiatischen, Lehren gibt es andere Ansätze. Im Advaita-Vedanta heißt es: „Nur Brahman ist wirklich, die Welt ist unwirklich. Aber die Welt ist Brahman“. Die Welt ist also, obgleich unwirklich (Maya), eine Spielart, ein Traum des Göttlichen. Oft heißt es, das Göttliche träume die Welt, um sich selbst erfahren zu können. Eine solche Welt muss zwangsläufig dualistisch sein, also gibt es darin ebenso Böses wie Gutes, Krieg und Frieden, Krankheit und Gesundheit. Somit ist das Göttliche weder gut noch böse, sondern jenseits aller Kategorien. Etwas anders ist es im Mahayana-Buddhismus so: Das Absolute (GOTT) schließt das Relative (Welt) vollkommen ein. So heißt es: Nirvana ist Samsara, Samsara ist Nirvana. Das eine kann es nicht ohne das andere geben, da beide eins sind. Sie bedingen sich gegenseitig. Das eine als wirklich und das andere als unwirklich anzusehen, wäre demnach dualistisch.

„Ein Kurs in Wundern“ vertritt eine andere, man könnte sagen radikalere Version von Non-Dualismus. Hier heißt es: Nur GOTT ist wirklich, die Welt ist unwirklich. GOTT braucht keine Welt, um zu sein. Er hat sie nicht geschaffen, er weiß nicht mal von ihr. GOTT hat einen SOHN, den er geschaffen hat, mit dem er aber eins ist. In dessen Geist kam die Wahnidee der Trennung auf, über die der SOHN zu lachen vergaß. Daraus entwickelte sich das Ego und der Traum von einer Welt, der die unheilige Trinität von Sünde, Schuld und Angst zugrunde liegt. Die Welt ist nicht nur ein Traum, sondern ein Traum, der nie stattgefunden hat, denn GOTT hat mittels des HEILIGEN GEISTES den Ego-Traum berichtigt und er war in dem Moment vorüber, in dem er begann. Alle genannten Spielarten von Non-Dualismus haben ihre logischen Schwächen (logisch, denn sie gehen ja über die Logik hinaus) und alle können den anderen vorwerfen, insgeheim durch die Hintertür doch dualistisch zu sein. Letztlich muss jeder für sich entscheiden, was für ihn mehr Sinn ergibt.

Das ist soweit alles graue Theorie, interessant wird es jedoch, was die praktischen Auswirkungen auf unser Leben betrifft. Den Kurs habe ich zu Beginn, vor vielen Jahren, als eine Art Weltflucht missverstanden. Jetzt aber wird mir immer mehr klar, dass es in dieser geträumten Welt einfach keine Erlösung, kein dauerhaftes Glück, keine Erfüllung geben kann. Das alles liegt allein in meinem Geist, nicht in den Formen. Der Kurs ist in dieser Hinsicht radikaler und konsequenter als jede andere Lehre, die ich kenne. Aber es lohnt sich. Es lohnt sich, die Hoffnung auf Erlösung durch die Welt nach und nach loszulassen. Die Erlösung, das Erwachen geschieht in meinem (unpersönlichen) Geist, nicht in der Welt. Es geschieht durch den Geist, nicht durch die Welt. Aber es geschieht mittels der Welt. Daher müssen wir uns nicht von ihr abwenden, sie verleugnen oder abwerten, sondern nutzen sie einfach anders. Die Welt ist aus einem Gedanken der Schuld entstanden, ist als solche aber neutral, und insofern kann ich sie im Sinne des Heiligen Geistes nutzen. Der Punkt ist, die Welt möglichst ohne Urteil anzusehen, weder positiv noch negativ, sie zu akzeptieren, aber nicht mehr Hoffnung in sie zu investieren.

8 Gedanken zu „GOTT und die Welt“

  1. Ramana Maharshi sagte auf die Frage, worin der Unterschied zwischen Geist und Selbst liege:

    „Es gibt keinen Unterschied. Der Geist, nach innen gewandt, ist das Selbst, nach außen gewandt ist er das Ego und die ganze Welt.“

    Mal ganz einfach und sehr praktisch ausgedrückt.

    Und weiter…

    „Der Geist existiert aber nicht getrennt vom Selbst, er hat keine unabhängige Existenz. Das Selbst existiert ohne den Geist, aber der Geist nicht ohne das Selbst.“

    Ich meine, um das richtig zu verstehen, können wir „Geist“ hier nur als das auffassen, was im Kurs der Adressat des Kurses ist – das „ich“ oder aus Kurssicht „du“.

    „Ich bin, nach außen gewandt, das Ego und die Welt. Doch schaue ich nach innen (auf mich selbst), bin ich das Selbst.“

    Das ist die Entscheidung zwischen Ego und HG, von der der Kurs spricht. Oder, anders ausgedrückt, der Geist wird durch Selbsterforschung zum Selbst, was er ohnehin schon immer war. Hier unterscheidet sich der Kurs nicht von irgendeiner anderen, ernst zu nehmenden Lehre.

    Die ganze Sache ist recht simpel. Es geht nur darum, die Aufmerksamkeit von der Welt abzuziehen und auf sich selbst zu richten.
    Für diejenigen, die nicht verstehen, was das heißt und die es deshalb nicht durchführen können, wurden die unterschiedlichsten Hilfsmittel entwickelt. Von der richtigen Nahrung über Yoga bis hin zur richtigen Lebensweise, Vergebung etc. pp. Alle diese Hilfsmittel dienen nur dazu, den Geist zu befrieden. Weil ein friedlicher Geist eben in der Lage ist, sich selbst zu spüren und sich zu sich selbst zu wenden.

    Die Frage, die du in deinem Text aufwirst, lieber Thomas, – ob denn nun Gott bzw. das Selbst etwas mit der Welt zu tun habe oder nicht, kann man getrost mit „Jein“ beantworten.

    Der Geist, der im natürlichen Zustand das Selbst ist und der sich von sich selbst abwendet (der nach außen schaut) verschwindet nicht, er stirbt nicht. Doch erzeugt er eine Welt des Todes, der Illusion, von der er glaubt, dass sie real sei. Nur alleine dadurch, dass er sich selbst vergisst. Nichts sonst ist notwendig als nur das Selbstvergessen. Doch wodurch nur kann er dies glauben? Dadurch, dass er „ist“ und dieses Sein verdankt er dem Selbst.

    Ohne Selbst also keine Welt, keine Illusion. Das hat Gott mit der Welt zu tun. Ich sage dazu: „Die Welt ist d u r c h IHN, aber nicht w i e ER“.

    Etwa so, wie nichts in Erscheinung treten kann, wenn kein Licht darauf fällt.

  2. Lieber Thomas,

    entschuldige, dass ich so spät antworte! Es liegt nicht an den Feiertagen, sondern wohl eher daran, dass ich es schwierig fand, mich in deine Begriffe hineinzudenken. Jetzt aber glaube ich zu verstehen. Das, was du „Selbst“ nennst, entspricht nicht dem GOTT des Kurses. Auch nicht dem SOHN GOTTES. Es entspricht nicht dem reinen Geist, sondern dem gespaltenen Geist. Der gespaltene Geist projiziert eine Welt, von der er nicht zu trennen ist. Ohne diesen gespaltenen Geist kann es keine Welt geben. Ob es einen gespaltenen Geist ohne Welt geben kann, ist schwer zu beantworten. Die Spaltung des Geistes kommt laut Kurs bzw. laut Wapnick vor der Projektion der Welt. Gleichzeitig aber wird gesagt, dass dieser Prozess nicht wirklich linear in der Zeit stattfand. Die Frage, ob die Spaltung des Geistes zwangsläufig zur Projektion der Welt führen musste, ist auch rein spekulativ. Außerdem müssen wir bedenken, dass wir hier über einen rein illusionären Prozess spekulieren, der daher nie wirklich erklärt werden kann.

    Mit all dem aber haben GOTT bzw der reine Geist laut Kurs nichts zu tun. Für sie gibt es keine Welt und hat es nie eine gegeben. Hierin unterscheidet sich der Kurs tatsächlich auch von Ramana Maharshi oder anderen. Um aber dahin zu kommen, um uns wieder als diesen reinen Geist zu erkennen, ist es wichtig, uns zunächst als der gespaltene Geist bzw. der Träumer zu erkennen. Dem entspricht für mich das Selbst, so wie du es beschrieben hast. Ist das für dich nachvollziehbar?

    Liebe Grüße,

    Tom

  3. Lieber Tom,

    Lass uns die Frage, ob Gott oder der Sohn Gottes etwas mit dieser Welt zu tun haben, mal beiseite legen. Wie du meine auch ich und auch Ramana, dass die Welt eine Illusion ist. Und gemeint ist damit, dass sie sich für die Wirklickeit ausgibt, obgleich nur Gott Wirklichkeit ist.Das genügt völlig um zu sagen, dass sie mit Gott nichts zu tun hat.

    Nein, ich meine mit Selbst nicht den gespaltenen Geist.Wie Ramana meine ich, dass das Selbst die einzige Wirklichkeit ist. Sohn Gottes, Selbst sind nur unterschiedliche Bezeichnungen.Mir ist unklar, wodurch du meinen Text missverstanden hast und woraus du entnimmst, dass ich den gespaltenen Geist meine.
    Ich zitierte Ramana auch nur, weil ich es so bemerkenswert und hilfreich finde, wie beide, Kurs und Ramana, mit unterschiedlichen Worten das Gleiche ausdrücken. Mir hilft das immer sehr aber offensichtlich kommt das wohl nicht bei jedem so an wie bei mir.

    Tom, du brauchst auch überhaupt nicht zu antworten. Es kann lästig und unerquicklich sein, wenn man sich durch die Worte eines anderen nicht inspiriert fühlt und sich zu einer Antwort aber verpflichtet fühlt.

    Lieben Gruß auch von mir, Thomas

    1. Lieber Thomas,

      lass mich mal anders fragen: würdest du mitgehen mit der Aussage: Die Welt hat nichts mit GOTT zu tun, sehr wohl aber mit mir selbst? Die Frage ist, wer oder was die Welt projiziert/träumt. Gibt es einen Grund und einen Zweck, dass sie geträumt wird? Und: Gibt es deiner Meinung nach Unterschiede zwischen Ramanas Lehre und dem Kurs? (Mal von rein sprachlichen Unterschieden abgesehen)

      Liebe Grüße,

      Tom

  4. Lieber Tom,

    „lass mich mal anders fragen: würdest du mitgehen mit der Aussage: Die Welt hat nichts mit GOTT zu tun, sehr wohl aber mit mir selbst? Die Frage ist, wer oder was die Welt projiziert/träumt. Gibt es einen Grund und einen Zweck, dass sie geträumt wird? „

    Wenn du fragst „……aber mit mir selbst?“ – an welches Selbst denkst du dabei? Die Welt hat etwas mit dem Selbst zu tun, für das du dich jetzt hältst. Sie ist Voraussetzung und Heimat dieses erfundenen Selbst und doch kann sie nur existieren, weil es dein wahres SELBST gibt.Das alles ist nur eine kleine Blase, eine vorübergehende Verwerfung in der Unendlichkeit des SELBST. Gott weiß nichts davon doch auch dein SELBST weiß nichts davon. Es ist sehr zutreffend in meinen Augen, wie Ramana es sagt: „Wendet sich der Geist von sich selbst ab und schaut er von sich weg – nach außen – sieht er die Welt und hält sich für ein getrenntes Selbst.

    Das SELBST als Gottes Sohn ist eins mit Gott. Hat nun das SELBST, hat Gott etwas damit zu tun?
    Vom Standpunkt des Selbst ja, vom Standpunkt des SELBST aber nicht.
    Es ist ein Paradoxon. Vergiss das Problem. Man sollte das SELBST suchen und dann schaut man, ob die Frage dann noch existiert, wenn man ES gefunden hat. All diese Erklärungen werden gegeben, um den Verstand zu befriedigen, der ja nie aufhört, Ungereimtheiten zu finden. Deshalb werden diese Systeme gebaut vom Ego und was es tut und dass es keine Schuld gibt etc.pp. Alles nur, damit der Verstand zufrieden ist und sagt: Ja, so könnte es sein, das leuchtet ein.

    Hat die Welt gar einen Sinn? Auch diese Frage wird mit dem Aufgehen im SELBST nicht mehr relevant sein, weil es sie dann nie gegeben hat. Jetzt hat sie einen – als Lehreinrichtung, die nie notwendig gewesen wäre, wenn nicht ………
    Durchschreite das Tor und es hat nie ein Tor gegeben.

    „Und: Gibt es deiner Meinung nach Unterschiede zwischen Ramanas Lehre und dem Kurs? (Mal von rein sprachlichen Unterschieden abgesehen)“

    Alle Lehren, mit denen ich mich beschäftigt habe, haben 2 Teile:

    Teil 1 macht Aussagen über das Wesen der Wirklichkeit und solche über die Entstehung der Unwirklickeit. Über Gott, den Geist, die Welt.
    Hier sehe ich keine Unterschiede. Beide sind nondual, erklären, dass nur GOTT bzw das SELBST existieren und sie erklären die Welt für eine Illusion.

    Teil 2 beschäftigt sich mit den Wegen, um die Illusion zu überwinden und das wahre SELBST zu verwirklichen. Kurs und Advaita erklären übereinstimmend, dass Verwirklichung nicht bedeutet, etwas Neues zu erlangen sondern sich an das zu erinnern, was bereits da ist.
    Bei Teil 2 gibt es erhebliche Unterschiede. Aber auch Parallelen.

    Der Weg des Advaita ist nicht für jeden anwendbar, weil er darauf abzielt, sich ganz direkt an das immer anwesende SELBST zu erinnern.
    Der Kurs setzt viel früher an und enthält Methoden für jeden Geisteszustand, der wenigstens ein Interesse hat, die Illusion zu überwinden, die kleine Bereitwilligkeit. Auch gibt es keinen Sühneplan im Advaita – nur die Selbsterinnerung. Das ist bei Ramana so, bei Nisargadatta und auch anderen Lehren, wie zB der von Gurdjieff.

    Liebe Grüße von Thomas

    1. Lieber Thomas, ich muss nochmal nachhaken, weil ich noch keine Antwort auf die Frage habe, die mir am Wichtigsten erscheint. Siehst du dich verantwortlich für all diese Dinge in dieser von dir wahrgenommenen Welt? Welches „du“ ich dabei meine, ist egal – suche dir eines aus! 😉 Ich stimme vielen Punkten deines Beitrags zu, aber ein Punkt erscheint mir nicht so stimmig. Du sagst, es gäbe keine Welt ohne das SELBST, aber dieses wisse nichts von der Welt, weil sie nur eine vorübergehende Verwerfung sei. Das ist für mich nicht so stimmig. Was sagst du denn zu der Aussage des Kurses, dass du der Träumer bist, der diese Welt träumt, und zwar nicht zufällig, sondern eben aus sich selbst heraus, als Spiegel eines inneren geistigen Zustandes? Ist sie nicht DEINE (als gespaltener Geist) Projektion? Siehe auch meinen jüngsten Beitrag…..

      Viele Grüße,

      Tom

  5. Lieber Tom,

    “ Siehst du dich verantwortlich für all diese Dinge in dieser von dir wahrgenommenen Welt? Welches „du“ ich dabei meine, ist egal – suche dir eines aus!“

    Tja, das ist nun aber entscheidend für die Antwort, welches Ich ich meine 😉

    Der Kurs sagt, dass aus Sicht der Ewigkeit überhaupt nie eine Welt erschaffen wurde. Es ist überhaupt niemals etwas Derartiges geschehen. Was auch heißen muss, dass ich als der SG oder das SELBST mich niemals verändert habe. Und als dieser SG habe ich auch keine Verantwortung für irgendetwas zu übernehmen. Ich habe ja nichts getan (unschuldig! 🙁 ).

    Nun glaubt dieser SG, sich als getrenntes Einzel-Ich in einer Welt zu befinden, deren Rolle er nicht versteht, denn sie wirkt auf ihn so, als sei sie außerhalb von ihm selbst und er sei ihr Opfer. Er begreift nicht, dass sich nur verwirklicht zu haben scheint, was er selbst für wahr hielt: Eine Trennung von sich SELBST, von Gott. Diese Welt ist die scheinbare Verwirklichung dieses Glaubens.
    Und dafür ist er in der Tat verantwortlich, weil nur er diesen Glauben korrigieren kann. Alles andere würde in einem Widerspruch zu dem stehen, wie Gott ihn geschaffen hat.

    Der Traum, die Illusion, wird dadurch aufgelöst, dass er seine wahre Natur wiedererkennt. Verantwortung übernehmen heißt hier: „Diese Welt ist in mir und nicht ich bin in der Welt. Ich habe sie mir gewünscht und daher ist sie in meinem Geist“ was nur eine andere ausdrucksweise dafür ist, Projektion zurückzunehmen.

    Was ist also erforderlich? Nur das: Die Welt betrachten im Gewahrsein meiner selbst. Und mit „Welt“ meine ich auch meine Gedanken und Gefühle. Daher ist es m.E. auch vollkommen richtig, was Ramana sagt: Alles was zu tun ist, ist ein Ausrichten des Geistes nach innen. Hier ist die ganz einfache Lösung des Dilemmas. Ich kann nicht ein einziges Problem selbst lösen, denn alle Probleme werden nur dadurch gelöst, dass ich mich daran erinnere, wer ich bin und dieses hat nichts mit Tun zu tun sondern mit Sein.

    Also: Ja, ich bin verantwortlich. Doch um meine Verantwortung zu erfüllen, muss ich nur eine einzige Entscheidung treffen. Das kann ich in jedem Augenblick tun, wenn ich mich nur entscheide,auf das SELBST zu schauen, dessen Anwesenheit immer gegeben ist – es würde sonst weder die Welt noch das falsche Ich noch überhaupt so etwas wie ein Problem geben. Das SELBST bleibt die Quelle von absolut allem, auch von der Illusion.

    10Sogar in der Fehlschöpfung bestätigt der Geist seine QUELLE,
    sonst würde er einfach aufhören zu sein. Das ist unmöglich, weil der Geist zum reinen Geist gehört, den GOTT erschaffen hat und der deshalb ewig währt.

    T3:IV,10-11

    5Das Ego schöpft, um zu
    existieren, aus der einen Quelle, die seiner Existenz gänzlich feindlich gesinnt ist.

    T7:VI, 5

    An dieser Art der „Beteiligung“ Gottes halte ich auch hartnäckig fest ;-). Das zu bestreiten würde für mich nämlich heißen, die Einheit des Geistes nicht zu bejahen. Das heißt dagegen nicht, dass Trennung der Wille Gottes sei. Es ist die von Gott verliehene völlige Freiheit des Willens des Sohnes, die ein Problem auzuwerfen scheint.

    Herzlich Grüße von

    Thomas

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